Umfrage zur Entwicklung eines weiteren Wärmenetzes in Langenpreising

  • 23 September 2022

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe GrundstückseigentümerInnen,

wie Sie bestimmt schon gehört haben, prüft die Gemeinde Langenpreising in Verbindung mit weiteren Partnern die Möglichkeit eines weiteren Nahwärmenetzes im Kernort ergänzend zum bestehenden Biogas-Wärmenetz im Westen des Ortes. Dadurch könnte in relativ kurzer Zeit eine große Zahl an Häusern, Mietwohnungen und Gewerbeflächen von Erdöl und Erdgas auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Den Gedanken ein solches Wärmenetz auch in Langenpreising einzuführen gibt es schon länger. Nunmehr erscheint die Zeit dafür reif oder sogar dringlich:

• Wir alle spüren, dass die Auswirkungen des Klimawandels immer mehr zunehmen – auch bei uns. Gegenmaßnahmen sind dringend erforderlich. Das Bundesverfassungsgericht macht Druck
• Die Politik reagiert: EU, Bund und Freistaat setzen immer ehrgeizigere Ziele für Klimaschutz, Energiewende und Luftreinhaltung. Durch Vorschriften und Förderung setzen sie die Ziele um.
• Wir müssen damit rechnen, dass über kurz oder lang keine neuen Öl- oder Gasheizungen mehr zulässig sein und für bestehende Heizungen strengere Auflagen eingeführt werden.
• Der Ukraine-Krieg beschleunigt die Entwicklung, weil wir nicht nur die Abhängigkeit von Russland überwinden müssen, sondern danach auch von anderen problematischen Lieferländern.
• Gleichzeitig haben wir in Langenpreising viele Häuser mit absehbar hohem Handlungsbedarf: relativ große Wohnflächen, energetisch nicht saniert, ältere Öl- und Gasheizungen mit begrenzter „Restlaufzeit“, hoher Energieverbrauch und absehbar sehr hohe Energiekosten.

Grundvoraussetzungen für ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Wärmenetz sind

• ein vernünftiges Verhältnis zwischen den Wärmeabnehmern und dem Investitionsaufwand,
• kostengünstig und zuverlässig verfügbare Energiequellen und
• ein kompetenter Betreiber mit einem effizienten Betriebskonzept

Ein Wärmenetz kann uns sicherlich nicht die früheren, äußerst kostengünstigen Zeiten bei der Energieversorgung zurückbringen. Es stellt jedoch nicht nur eine zuverlässige und komfortable Versorgung sicher, sondern erspart erheblichen Aufwand für Wartung, Kontrollen, Ersatzinvestitionen und einen eigenen Brennstoff-Lagerraum. Der Einsatz von eigenen Solaranlagen und Zusatzheizungen ist natürlich weiterhin möglich. Vergleichen Sie bei Ihren Entscheidungen daher immer das Gesamtpaket.

>Hier finden Sie eine Präsentation mit grundlegenden Informationen<

Für den Einstieg in die konkrete Planung möchten wir Sie noch einmal mit dieser Umfrage um Ihre Meinung zu einem Anschluss bitten.

Bitte geben Sie nachfolgendes >>Formular<< bis spätestens 23.10.2022 bei der Gemeinde Langenpreising (an dem Briefkasten der VG Wartenberg, Marktplatz 8, /85456 Wartenberg) oder an dem Briefkasten des Bauhofes Langenpreising (Deutlmooser Str. 27, 85465 Langenpreising) ab oder senden Sie uns eine E-Mail an info@langenpreising.de.

Wenn Sie den Fragebogen bereits abgegeben haben brauchen Sie diesen nur bei zwischenzeitlicher Änderung der Daten erneut abzugeben. Bitte geben Sie uns auch eine Rückmeldung, wenn ein Anschluss derzeit für Sie noch nicht in Frage kommt. Die Planung wird jedoch aus Kostengründen auf die derzeitigen Anschlusswilligen ausgelegt. Ein späterer Anschluss wird daher nur möglich sein, soweit noch Kapazitäten frei sind oder z.B. aufgrund von energetischen Sanierungsmaßnahmen von angeschlossenen Kunden frei werden.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an info@langenpreising.de oder an folgende Telefonnummern

Organisation und Kondition: Bürgermeister Josef Straßer 08762 7309-170
Wärmenetzplanung: Citrin Solar: Herr Beckenbauer 08761 33 40 56
Wärmenetz in meinem Haus: Gerhard Scholz 0151 416 773 68

Gerne können Sie auch an einem Beratungstermin teilnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
gez.
Josef Straßer
Erster Bürgermeister